Strahlentherapie
Behandlung bei gutartiger Erkrankung
Auch bei gutartigen Erkrankungen kann die moderne Strahlentherapie eine wichtige Rolle spielen. Erkrankungen von Bändern und Gelenken, der Wirbelsäule, sowie Erkrankungen des Bindegewebes können durch eine Bestrahlung erfolgreich behandelt werden. So wird Schmerz gelindert, Beweglichkeit erhalten und gegeben falls ein invasives Vorgehen, wie z. B. eine Operation vermieden
Durch die Einwirkung der Strahlentherapie auf Prozesse im Zellstoffwechsel werden insbesondere entzündliche Veränderungen zur Abheilung gebracht und Schmerzen, sowie Schwellungen gelindert.
Auch bei chronisch kranken Patient*innen mit erheblichen Beschwerden bei Gelenkverschleiß kann der Schmerzmittelbedarf gesenkt und so der Organismus geschont werden. Aufgrund der sehr geringen Strahlendosis kann diese Behandlung im Normalfall problemlos mehrfach wiederholt werden.


Zusätzlich handelt es sich um ein sehr gut verträgliches Verfahren. Die Behandlung selbst ist vollkommen schmerzlos und wesentliche Nebenwirkungen oder Beeinträchtigungen durch die Bestrahlung sind nicht zu erwarten. Da die Therapie meist einmal wöchentlich (i.d.R. 4-5 Sitzungen) erfolgt und jeweils nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, lässt sich diese komplett ambulant durchgeführte Therapie gut in den Alltag integrieren.
Da die Wirksamkeit der Therapie durch Studien schon lange gut belegt ist, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.
Folgende Erkrankungen sprechen beispielsweise gut auf eine Bestrahlung an:
- Fersensporn/Plantarfasziitis
- Achillessehnenreizung
- Tennisellenbogen -akuter Schulterschmerz („PHS“, oder auch „frozen shoulder“)
- Schleimbeutelentzündungen (z.B. Bursitis trochanterica)
- Gelenkarthrosen großer Gelenke (Schulter, Hüfte, Knie, Sprunggelenk)
- Gelenkarthrose kleiner Gelenke (Hände/Handgelenk/Daumensattelgelenk, Fusswurzel/Zehen/schmerzhafter Großzehballen)
- Gelenkarthrose der Wirbelsäule oder im Kreuzbein- und Beckenbereich
- Morbus Dupuytren /Morbus Ledderhose (narbig-entzündliche Veränderungen der Handflächen und Fußsohlen mit Verkrümmung von Fingern und Zehen)
- wiederkehrende Kelloide (Narbenwucherungen)
- Augenerkrankungen im Rahmen von Schilddrüsenerkranken (Morbus Basedow)
Sprechen Sie Ihre Hausärzte oder Orthopäden an, sollten die dort eingeleiteten Maßnahmen keine Linderung bringen, kann gerne eine Beratung durch uns erfolgen.